Auf Bildungsreise zu den preisgekrönten EDEN-Reisezielen

Das Ungarische Tourismusamt veranstaltete zwischen dem 12.-14. Juni unter dem Titel „EDEN-Reiseziele" eine Bildungsreise für Fachjournalisten und Journalisten mit breiter Leserschaft zu vier preisgekrönten EDEN-Reisezielen, in die Region Őrség, nach Kaposvár, in die Region Mecsek und zum „Grünen Weg Mecsek".

Ausgangspunkt der Tour war die Region Őrség, die vor 10 Jahren als erste den Preis „Herausragendes Europäisches Reiseziel" gewonnen hatte und auch seitdem Ökotouristen sowie Familien mit Klein- und Grundschulkindern mit immer neuen Angeboten anzieht.

Danach lernten die Journalisten Kaposvár mit seinen an die 300 Jugendstil-Fassaden und seiner behindertengerechten Ausgestaltung, die Fauna und Flora des Deseda-Sees sowie die nächtlichen Programme des Sternenparks Zselic kennen, und verabschiedeten sich dann mit einem Besuch bei den Damhirschen in Bőszénfa von der Region.

In Orfű, das in einem malerischen Tal liegt, waren eine funktionstüchtige Wassermühle und eine in unserem Heimatland nur noch vereinzelt zu findende Trockenmühle sowie das Mühlenmuseum die größten Sehenswürdigkeiten, aber die Orfűer Gastgeber stellten auch den Ofenhof mit seiner Sammlung von Öfen aus verschiedenen Gegenden des Landes vor. Der Tag endete im Lavendelgarten von Pécsvárad, nachdem man der dortigen tausendjährigen Burgkapelle und dem Benediktinerkloster einen Besuch abgestattet hatte.

In der Altstadt von Pécs und danach im Kulturzentrum Zsolnay wurde die Vorstellung „Alte Werte - neue Funktionen" fortgesetzt. Der „Grüne Weg Mecsek", Ungarns geschmackvollstes Gastro-Reiseziel, war die letzte Station der Vorstellung verborgener Schätze. Auf der Unkraut-Speisekarte standen neben lokalen Erzeugnissen auch solche essbaren Pflanzen wie Bärlauch, Löwenzahn und der weniger bekannte Portulak.

Unterwegs stellte sich heraus, dass die Preisträger des Projekts „Herausragende europäische Reiseziele" zu Recht mit dem Attribut Eden beschrieben werden.