Studienreise in den Landschaften des Naturparks Geschriebenstein

Am 20. und 21. Mai 2016 besuchten Journalisten zwei mit dem EDEN-Preis ausgezeichnete Reiseziele in Westpannonien: den Naturpark Geschriebenstein und den Nationalpark Őrség.

Der Nationalpark Őrség wurde 2002 als einer der zehn Nationalparks unserer Heimat gegründet und 2007 gewann er die Auszeichnung „Bestes ländliches Ausflugsziel". Die Bevölkerung der Region Őrség hat das Profil der Region im Laufe der Jahrhunderte im Einklang mit der Natur ausgebildet. Durch kleinteilige Anbaustruktur und durch Gebäude, die sich der Landschaft anschmiegen, werden die Voraussetzungen für nachhaltige Vielfalt geschaffen. Die Hauptattraktionen der Landschaft sind Stille und frische Luft, die in unveränderter Form erhaltenen, volkstümlichen Traditionen und Handwerke sowie die regionalen Produkte. Der Naturpark Geschriebenstein wurde 1997 als der erste Naturpark in unserer Heimat geschaffen und 2009 gewann er den Titel „Bestes Ökotouristisches Reiseziel". Heute bedeutet er die Beziehung von sechzehn Siedlungen, d.h. er betrifft mehr als 21 000 Menschen. Das primäre Ziel des Naturparks besteht in der Erhaltung, Darstellung und Entwicklung der hervorgehobenen Natur- und Kulturerbevielfalt.
Im Programm der Studienreise, die die touristischen Möglichkeiten der Region vorstellte, haben die Gäste in der Stadt Szentgotthárd an einer Pressekonferenz teilgenommen; anschließend haben sie einen Einblick in die Kniffe der Kürbiskernölanfertigung und des Brezelbackens erhalten; dann haben sie das Freilichtmuseum Pityerszer mit seinen volkstümlichen Denkmalgebäuden aufgesucht, die einheimischen Tierarten besichtigt und einen Spaziergang zu den eurasischen Wildpferden und zum europäischen Büffel unternommen.

Nach einer kurzen Besichtigungstour haben sie den Kräuter- und Heilpflanzengarten György Bakos besucht; anschließend haben sie am Programm des Nationalparks Geschriebenstein zum EDEN-Tag bei den Stájer-Häusern teilgenommen. Der Schlussteil des Programms fand in der Kapelle St. Vid statt.